Spätestens seit dem Besteller von Marc Elsberg ist der Begriff "Blackout" in aller Munde. Aber was bedeutet das überhaupt? Und wie sieht ein Blackout aus Sicht der esb aus?
Der Begriff "Blackout" kommt aus dem Englischen und bezeichnet in verschiedenen Bereichen den temporären Ausfall von Funktionen. Es handelt sich also um einen Versorgungszusammenbruch.
Wichtig ist die Unterscheidung von einem Blackout zu (geplanten) regionalen Versorgungsausfällen. Stromausfälle sind meist von kurzer Dauer, regional begrenzt und werden oft angekündigt, beispielsweise bei Wartungsarbeiten. Aber auch kleinere Ausfälle beispielsweise durch defekte Kabel, Blitzeinschläge oder Naturkatastrophen zählen als regionaler Versorgungsausfall.
Im Gegensatz dazu, handelt es sich beim "Blackout" um einen großflächigeren/überregionalen, ungeplanten Stromausfall, der eine große Anzahl von Menschen gleichzeitig betrifft. Dieser könnte beispielsweise durch ein Ungleichgewicht im Energiesystem (überregional/bundesweit/weltweit) oder durch Sabotage und Kriegseinwirkung entstehen. Es handelt sich also um Totalausfälle, die mehrere Stunden bis Tage anhalten kann.
Ein Stromnetz kann nicht einfach eingeschaltet werden.
Der Wiederaufbau erfolgt:
Dieser Prozess dauert Stunden bis mehrere Tage, je nach Ausmaß des Blackouts.
Wenn es zu einem echten Blackout kommt, arbeitet die esb als Netzbetreiber nach einem fest definierten Notfall- und Wiederaufbauplan.